In Hinblick auf die Laufzeit gibt es beim Festgeld eigentlich nichts, was es nicht gibt, denn hier ist von ganz kurzen Optionen, die gerade einmal die gesetzliche Auflage von zwei Jahren erfüllen, bis hin zu sehr langen Laufzeiten von 10 oder auch noch mehr Jahren durchaus alles möglich, was das Herz oder das eigene Sicherheitsgefühl begehrt. Aus diesem Grunde nutzen gerade risikoscheue Anleger diese Möglichkeit aber auch, um beispielsweise für das Alter vorzusorgen und akzeptieren dabei eine vergleichsweise geringere Verzinsung bei nahezu ausgeschlossenem Risiko. Wer also weder in Fonds noch in Aktien oder andere Spar- und Anlageoptionen investieren möchte, hat mit dem Festgeld Laufzeitunter Umständen eine gute Alternative gefunden, die zu den klassischen Sparformen zählt und ein Anlagerisiko – zumindest bei einer Anlage im so genannten EU-Raum – erstmal ausschließt. Dort unterliegen die Festgelder nämlich bis zu einer festgesetzten Höhe der gesetzlich bedingten und in verschiedenen Gesetzen fixierten Verpflichtung der Absicherung durch die jeweilige Bank.

Gibt es eine Mindestlaufzeit?

Wie oben bereits erwähnt, gibt es eine Mindestlaufzeit, die zumindest in gesetzlicher Form zwei Anlagejahre beträgt. Allerdings wird dieser Aspekt von einigen Anbietern umgangen bzw. ausgelöst und auf diese Weise sind somit auch Festgelder oder so genannte Termingelder verfügbar, die eine Laufzeit von weniger als zwei Jahren besitzen. Damit liegt der kürzeste Zeitraum bei drei Monaten. Allerdings besteht auch die Möglichkeit einer individuellen Vereinbarung mit der jeweiligen Bank, wobei hier immer auch die Anlagesumme eine große Rolle spielt. Dieser Aspekt kommt für Kleinanleger in der Regel aber nicht in Betracht und kann somit vernachlässigt werden. Die klassischen Banken und Sparkassen orientieren sich also in der Regel am gesetzlichen Mindestzeitraum für eine Festgeldanlage. Onlinebanken gehen ab und an davon ab. Ein Vergleich kann sich also durchaus auch hier lohnen.

Eignet sich das Festgeld für Sparprojekte?

Grundsätzlich sind Festgelder schon auf Grund der differenzierten Laufzeiten sowohl für mittelfristige als auch für langfristige Sparprojekte geeignet und können in Ausnahmefällen auch für kurze Sparziele und deren Erreichung eingesetzt werden. Wer also mit dem Festgeld an der eigenen Altersvorsorge arbeiten möchte, hat dazu ebenso die Möglichkeit, wie der Anleger oder die Anlegerin, die in 3 oder auch 5 Jahren neue Möbel kaufen möchte. Dabei kann es sich durchaus auch empfehlen, hier ganz gezielt nach Sonderkonditionen für bestimmte Anlageprojekte und Sparziele zu fragen, denn gerade etablierte Banken können ihren Klienten viele verschiedene Optionen nennen. Im Bereich der Onlinebanken empfiehlt sich dazu eine direkte Anfrage beim Support.

Ist das Festgeld vorsorgetauglich?

Ja, das Festgeld ist definitiv vorsorgetauglich, allerdings sollte hier beachtet werden, dass vorsichtig an die Anlage herangegangen werden sollte, was auch die Durchführung eines Vergleichs einschließt. Dabei ist bei einem Festgeldanlagen Vergleich neben der Verzinsung am besten auch die Kulanz zu berücksichtigen, denn wer vorzeitig an sein Geld muss, kann hier einen großen Teil der Verzinsung schnell verlieren, auch wenn das eigentliche Guthaben sicher ist.

Mit dem Festgeld größere Vorhaben finanzieren

Das gleiche gilt analog, wenn mit dem Festgeld größere Anlageprojekte oder anderweitige Vorhaben finanziert werden sollen, denn wer durch Krankheit oder Arbeitslosigkeit verpflichtet ist, den Vertrag zu lösen, sollte auch die Möglichkeit dazu haben. Diesen Punkt gilt es im Vergleich ebenfalls zu berücksichtigen.

Hier geht’s zum Festgeldanlage Vergleich